Der Bitterstern (PZN 7290923)

 

Dem Elixier aus 18 Heilkräutern in einem alkoholischen Auszug sieht man gar nicht an, welche Kraft in ihm steckt.

Man könnte meinen, er wäre ein Magenbitter wie andere auch. Die Erfahrungen mit Bitterstern zeigen aber, dass die auf der Basis eines alten Klosterrezepts aus der Umgebung der Hildegard von Bingen gemischten Kräuter vielfältige Wirkungen haben. Nimmt man nur den enthaltenen Zimt oder den Galgant, Majoran, Koriander, Kardamom,

Lavendel oder den Ingwer allein und betrachtet die Wirkungen, dann kann man schon erahnen, was erst die Gesamtheit im Körper bewegen kann. Erweitert durch chinesische, indianische und ayurvedische Heilpflanzen putzt” der Bitterstern innerhalb von Minuten die Meridiane durch. Sogar bei Salmonellenvergiftung und Magen-Darm-Infekten tritt auf der Stelle eine Besserung im Gesamtbefinden ein. Sind die Meridiane offen, dann können sich die Selbstheilungskräfte voll entfalten.

Der Hauptanwendungsbereich des Bittersterns liegt aber sicherlich im Bereich der Verdauungsbeschwerden. Der Bitterstern normalisiert die Magensäureproduktion sowie die Sekretion aller Verdauungsdrüsen, also auch der Bauchspeicheldrüse und der Galle.

Die im Bitterstern enthaltenen Bitterstoffe schaffen aber darüber hinaus auch die notwendigen Basenreserven, mit denen Säuren im Gewebe abgebaut und ausgeschieden werden können. Dadurch wird der Mineralstoffhaushalt geschont, da der Körper nicht zum Räuber seiner eigenen Mineralstoffe aus Knochen, Zähnen und Muskeln werden

muss. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Bitterstern auch äußerlich angewendet gegen Säureüberschuß wirkt. Bei Muskel- und Gelenkschmerzen, die durch Säure- und andere Schlackendepots im Unterhautfettgewebe bedingt sind, dringt der Bitterstern durch die Haut ein, neutralisiert die Säuren und unterstützt deren Abtransport.

 

und seine Anwendung

 

Schuppen, Haarausfall: Unverdünnt einreiben, eventuell etwas verdünnt als Tägliches Haarwasser

Augen: Für Augentropfen 3 Tropfen in eine kleine Tasse abgekochtes Wasser geben und die Augen spülen

Ohrenschmerzen: 2 - 3 Tropfen auf einen kleinen Wattebausch, diesen dann in etwas angewärmten Olivenöl wenden und in den Gehörgang geben

Gesichtsneuralgien, Trigeminusneuralgien, Kopfschmerzen: Schmerzende Stellen mehrmals unverdünnt einreiben

Schnupfen, Katarrh, Asthma: Inhalation

Mundgeruch: Öfter einige Tropfen unverdünnt und 3 mal täglich 20 Tropfen in Wasser einnehmen

Pickel, Pusteln, Akne, Lippenherpes, Sonnenbläschen: Öfter unverdünnt betupfen und 3 mal 10 Tropfen täglich in ½ Glas Wasser vor dem Essen einnehmen.

Halsschmerzen, Angina: 20 Tropfen in ¼ Liter kaltes Wasser, ein Tuch darin eintauchen, auswinden und um den Hals legen, einen Schal oder ein Handtuch darüber, ½ bis 1 Stunde lassen, eventuell wiederholen, dann Wolltuch um den Hals wickeln.

Muskelschmerzen, Wadenkrämpfe: Mehrmals täglich einmassieren.

Schwaches Immunsystem: Längere Zeit 3 mal 7 Tropfen in ½ Tasse Wasser vor den Mahlzeiten einnehmen.

Bluthochdruck: Täglich 5 mal 10 Tropfen in etwas Wasser einnehmen.

Stress, depressive Verstimmungen: Bei nervlichen Belastungen 3 mal 7 Tropfen in ½ Tasse Wasser vor dem Essen einnehmen.

Zahnfleischbluten, Parodontose: Unverdünnt einpinseln.

Nach Zahn- oder Kieferoperationen: Spülungen

Schiefhals, Tortikollis: Unverdünnt fest einmassieren.

Schulter-, Ellenbogenschmerzen, Epicondylitis, Tennisellenbogen: Unverdünnt einmassieren.

Fingergelenkarthrose: Unverdünnt einmassieren.

Hüftschmerzen: Hüfte und Oberschenkel seitlich bis zum Knie einreiben und innerlich einnehmen, weil die Hüfte einen Bezug zur Galle hat.

Knie: Unverdünnt das ganze Knie fest einreiben und innerlich einnehmen, weil das Knie einen Bezug zum Magen hat.

Wirbelsäule und Rücken: Unverdünnt fest einmassieren, eventuell Massageöl verwenden.

Füße und Fußgelenke, Fußpilz: Unverdünnt mehrmals täglich einreiben.

Magen, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Nieren: Bei akuten Beschwerden alle 10 Minuten 7 bis 20 Tropfen etwas verdünnt einnehmen. Kinder nach Alter - z.B. Baby täglich 1 Tropfen in die Flasche, 5-jähriges Kind

5 Tropfen täglich. Nach zu reichhaltigem Essen 3 Tropfen in Wasser, evtl. auch unverdünnt einnehmen.

Zur Verdauungsförderung am besten immer vor dem Essen in Wasser (auch Mineralwasser) 10 - 20 Tropfen einnehmen